Warum wir nach Israel reisen

Isarel – fast täglich lesen wir über dieses Land in den Zeitungen, sehen Bilder in den Nachrichten.

Viele Meinungen werden über Israel und die Israelis verbreitet. Doch nur wenige kennen das Land und seine Menschen. Viele lesen etwas vom jüdischen Staat und erfahren in Deutschland doch fast nichts über Religion, Geschichte und Tradition des Judentums. Viele Kolleginnen und Kollegen der Polizeien des Bundes und der Länder werden zum Schutz jüdischer Einichtungen und zur Begleitung von Demonstrationen oder bei Besuchen israelischer Offizieller eingesetzt, kennen selbst aber keinen Israeli und haben auch noch nie mit einem Juden oder einem Drusen oder einem israelischen Beduinen gesprochen.

Man hört und sieht diverse (nicht immer freundliche) politische Meinungen über Israel und die jüdischen und nichtjüdischen Israelis – aber die wenigsten wissen etwas von der Geschichte des Landes, von den Wurzel und Farcetten des israelisch-arabischen Konfliktes oder vom multiethnischen, multikulturellen und multireligiösen Zusammenleben in diesem Land.

Und schließlich: Israel ist auch das „Heilige Land“, Ausgangspunkt der christlichen Religion und Kultur, Schmelztiegel der Weltreligionen, Ort von Jahrtausenden der Weltgeschichte, Sehnsuchtspunkt vieler Menschen.

All das sind gute Gründe für die Gewerkschaft der Polizei, interessierten Kolleginnen und Kollegen, Arbeitnehmern und Beamten Bildungsreisen – im besten Sinne des Wortes – nach Israel anzubieten.

Begonnen vom legendären ehemaligen Vorsitzenden des Hauptpersonalrates des BGS, Armin Hofschulte, führt Kollege Sven Hüber, der Vorsitzende des Bundespolizei-Hauptpersonalres beim Bundesministerium des Innern und stellvertretende Vorsitzende des GdP-Beziks Bundespolizei, seit dem Jahr 2000 Gruppen von Bundes- und Landespolizisten, Kolleginnen und Kollegen aus dem Innenministerien und dem Zoll  nach Israel.

Mit einem vielfältigen staatspolititischen Bildungsprogramm – anerkannt von der Bundeszentrale für politische Bildung – werden Einblicke in die Geschichte und Politik Israels gegeben. Die Reisen führen quer durch das Land – wenn es die Lage zulässt, auch in die Westbank – und bieten Gelegenheit, intensive persönliche Eindrücke zu sammeln.

Treffen mit israelischen und palästinensischen Polizeikollegen und deutschen Polizsten in EU-Missionen vor Ort gehören genauso zum Programm wie Einblicke in das Judentum. An den christlichen Stätten ist Gelegenheit zur Reflexion unserer Werte und berufsethischen Motive.

Für die Gewerkschaft der Polizei haben diese Reisen ein besonderes Gewicht – sie ind unser Beitrag zu guten, persönlich geprägten und selbst erfahrenen deutsch-israelischen Beziehungen.

Diese Website soll Freude und Interesse wecken, mitzufahren. Hier können die Erfahrungen und die Begeisterung bereits mitgereister Kolleinnen und Kollegen geteilt werden. Wir stellen unsere Freunde und Partner vor, die auch als kompetente Ansprechpartner für diejenigen bereitstehen, die Israel einmal auf eigene Faust erkunden möchten.
Wir freuen uns auf eurer Interesse und eure Anmeldung! Shalom!